Bericht vom letzten Monatstreffen – Verquickung von Kirche und Staat

Zeit-Screenshot Kirche und StaatDas Thema des Monatstreffens am 21. Mai 2015 lautete „Verquickung von Kirche und Staat“. Dieses Thema kennzeichnet eine vergleichsweise komplexe, historisch gewachsene Situation in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die von Artur Lechelt vorgestellten Teilaspekte dieser Thematik und die Beiträge in der anschließenden Diskussion machten dies deutlich. Die „hinkende Trennung von Staat und Kirchen“, wie der Theologe Friedrich Wilhelm Graf die gesellschaftliche Perspektive dieses Themas einmal umschrieb, garantiert den Kirchen umfangreiche, hochdotierte, gänzlich unangemessene Privilegien. Der überfällige Abbau dieser Privilegien bleibt für aufgeklärte Demokraten ein erstrebenswertes Ziel. Die Verwirklichung dieses Zieles führte nicht nur zu einer konsequenten Trennung von Staat und Kirchen, sondern zweifellos zu einer gerechteren Gesellschaft und damit zur Stabilisierung unserer Demokratie.

Einige Gedanken zur derzeitigen Situation und zu möglichen Veränderungsschritten hat Artur Lechelt, auf seiner Website Christentum hinterfragt, in einem Text vom 12. Januar 2014 festgehalten unter dem Titel

BRD: Schlaraffenland für Kirchen – Ekklesia-Lobbyisten machen’s möglich

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